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Bürogebäude von sutter³

Nach dem Leitmotiv „Aus der Region, für die Region“ sind nicht nur die Planungskonzepte von sutter³ zum Erhalt historischer Bauwerke aufgebaut, auch das neue Bürogebäude folgt diesem Prinzip. Der Neubau steht an Stelle einer aufgegebenen und baufälligen Schreinerei.
Das massive Untergeschoss des Vorgängerbaus konnte in die Planung integriert werden und bildet nun den Sockel für den im Erdgeschoss barrierefreien, insgesamt dreistöckigen neuen Baukörper mit Flachdach.
Die Weißtanne als Schwarzwälder Charakterbaum prägt die Gestaltung. Der naturbelassene Rundholzstamm im Eingangsbereich ist nicht nur tragendes Element, sondern auch Symbol für die Verwendung des ganzen Stammes. Von den astfreien Täferhölzern im Riftschnitt bei der Innenwandverkleidung bis zu den Schwartenbretter an der Außenfassade wird alles verbaut. Holz findet ebenfalls Verwendung bei den Ständerwänden, Brettsperrholzdecken, Innenwandbekleidungen, Fenstern, Türen und Dämmstoffen.

Gutes Klima

Der umfassende Einsatz des Baustoffs Holz, trägt wesentlich zum positiven Raumklima bei, welches die Besucher schon beim Betreten des Gebäudes wahrnehmen. Die großzügigen offenen Begegnungsflächen und die Dachterrasse geben Raum für Besprechungen, den spontanen Austausch untereinander und kreative Ideen für neue Konzepte. In den Büroräumen für jeweils 2-4 Mitarbeiter kann konzentriertes und ungestörtes Arbeiten stattfinden. Das Gebäude fördert somit auch aktiv ein gutes Betriebsklima.

Nicht zuletzt sorgt die Luft-Wärmepumpe zur Heizung und Kühlung für die notwendige Behaglichkeit. An das globale Klima wird mit der Verbindung aus Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, einem intelligenten Energiemanagement und der Ladestation für die betriebseigenen Elektrofahrzeuge ebenfalls gedacht. Weite Teile des Firmenbetriebs können so klimaneutral betrieben werden.

Optimal effizient

Nicht maximal effizient in Einzelthemen, sondern optimal effizient als Gesamtsystem, lautete die Maßgabe bei der Konzeption für das Gebäude. Dies beginnt mit der optimierten Ausnutzung der innerstädtischen Gewerbefläche und wird fortgesetzt bei der bewussten Verwendung der eingesetzten Materialien. Sichtbare Konstruktionshölzer, Beton- und Estrichflächen sowie unbehandelte Holzoberflächen sorgen für einen sparsamen Materialeinsatz und reduzierten Pflegeaufwand. Der hohe Vorfertigungsgrad der Holzelemente gewährleistet eine effiziente Gesamtbauzeit von nur sieben Monaten. Durch die Zonierung des Gebäudes in Verbindung mit einem intelligenten Schließsystem, kann das Gebäude zu jeder Zeit an künftige Nutzungsveränderungen angepasst werden. Es funktioniert als eine Einheit ebenso, wie für Co-Working-Arbeitsplätze oder die zusätzliche Nutzung für Schulungen und Veranstaltungen im Besprechungsraum. Die 30 KWp-Photovoltaik-Anlage unterstützt die notwendige Energieeffizienz.

Die Planung und Ausführung erfolgte in einer engagierten Teamleistung der gesamten Belegschaft, gemeinsam mit den verlässlichen regionalen Fachplanungs- und Handwerksbetrieben. Als Summe der einzelnen Teile konnte ein attraktiver Arbeitsort sehr kosten- und resourceneffizient realisiert werden. 

Fotos: Johannes Meger Photography

Kurz & knackig